| *H-J. Müller/F. Mohr * | Flexo+Tiefdruck 5-2004 |
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Die stetig fortschreitende Entwicklung bei Flexodruck- und Tiefdruckerzeugnissen, u.a. bei der Herstellung flexibler Verpackungen, Etiketten, Tapeten, Servietten, usw., ziehen Änderungen im Fertigungs- und Produktionsablauf und damit oftmals erhöhte Anforderungen an bestehende Druck- und Beschichtungsmaschinen nach sich. Ein immer wiederkehrendes Einzelkriterium ist die Leistungsfähigkeit der bestehenden Trocknungsanlagen und damit verbunden, ihre produktionsgeschwindigkeitslimitierende oder qualitätsmindernde Leistungsfähigkeit u. a. durch erhöhte Restlösungsmenge in Druck und Beschichtung, reduzierte Produktionsgeschwindigkeit, etc. Für den Anwender bieten sich immer dann interessante und wirtschaftliche Lösungen, wenn bereits vorhandene, aber nicht mehr ausreichende konvektive Trocknungskapazitäten, sich durch Zusatzaggregate erweitern lassen oder so modifiziert werden können, dass Sie den erhöhten Trocknungsanforderungen entsprechen. Hier bietet sich oftmals der Einsatz der MICOR-*KIR-TROCKNUNGSTECHNOLOGIE auf der Basis von kurzwelliger Infrarotstrahlung, zur Trocknungsunterstützung oder als Zusatztrocknung an. MICOR-*KIR-TROCKNUNGSSYSTEME sind BG-/GS geprüft. Integrierte MICOR-*KIR-STRAHLUNGSTEILE entsprechen den Sicherheitsanforderungen der Richtlinie 94/9/EG (ATEX) zum Einsatz in explosionsfähiger Atmosphäre (z.B. im Umluftbetrieb von Konvektionstrocknern bis 50 % UEG). Sie sind durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle baumustergeprüft. Es sind Trocknerausführungen bis zur Verarbeitung von T3 Lösemitteln realisierbar. Prozesstestmöglichkeiten vor Ort
Die Durchführung von Trocknungstests an bestehenden Druck- und Beschichtungsmaschinen, möglichst der angestrebten Optimierung entsprechend, sind deshalb für den Anwender als auch den Trocknungslieferanten eine unersetzliche Voraussetzung und sollten über konkrete Betriebsversuche unter Produktionsbedingungen mit entsprechenden Trocknungseinrichtungen angeboten werden können.
Abb.: MICOR-*KIR-SIMULATIONSTROCKNUNGSEIN-RICHTUNG zur Durchführung konkreter Betriebsversuche vor Ort an einer bestehenden Tiefdruckmaschine |
Angewandte Beispiele aus dem Flexodruck: 8- Farben Zentralzylinder Flexodruckmaschine, PP- Folie transparent 30 mue, Druckfarben auf Lösungsmittelbasis, max. Druckgeschwindigkeit 130 m/min., danach duplieren die Farben bei Rasterdruck auf vollflächigen Farbauftrag nach den entsprechenden Druckauftragswerken da die vorhandene Trocknungsleistung der konventionellen Warmluftzwischentrockner dann unzureichend ist. Hier im Einsatz befindliche Klischees müssen in relativ kurzen Zeitabständen aufwendig gereinigt werden.
Abb.: MICOR-*KIR-ZWISCHENTROCKNER, eingebaut in eine W&H Zentralzylinder Flexodruckmaschine Diese Problematik wurde über die Entwicklung eines MICOR-*KIR-ZWISCHENTROCKNERS, einer Kombination zwischen Luft und Infrarotstrahlung (den äußeren Abmessungen des zu ersetzenden Warmluftbläsers entsprechend), von MICOR gelöst. Mit dem Einbau eines MICOR-*KIR-ZWISCHENTROCKNERS anstelle des entsprechenden Warmluftbläsers wird eine Druckgeschwindigkeit von mehr als 180 m/min. erzielt, wobei die Klischeereinigung nach jedem Rollenwechsel entfallen kann und die hieraus resultierende Maschinenstillstandszeit reduziert wird. Bei der Verarbeitung von wasserverdünnbarer Druckfarbe auf gestrichenem Papier anstelle von Lösungsmittelfarben wird die max. mögliche Druckgeschwindigkeit auf 60 m/min. limitiert, da die nicht ausreichend getrocknete Farbe dupliert und über den am letzten DW aufgebrachten Überlack abgezogen bzw. angelöst wird. Über den Einsatz eines baugleichen MICOR-*KIR-ZWISCHENTROCKNERS anstelle des entsprechenden Warmluftbläsers konnte die Produktionsgeschwindigkeit auf mehr als 200 m/min. gesteigert werden. Gleiche Einsatzmöglichkeiten ergaben sich an einer Zen-tralzylinder Flexodruckmaschine beim vollflächigen Farbauftrag von 2K weiß Lösungsmittelfarbe auf PP-Folie. Hier wurde über den Einsatz des MICOR-*KIR-ZWISCHEN-TROCKNERS die Produktionsgeschwindigkeit gesteigert sowie gleichzeitig die Restlösemittelmenge im Druck reduziert. Restlösemittelreduktion im Druck bei der Verarbeitung von 2-K Druckfarben auf PP-Folie (Snackverpackung) von ca. 35 mg/m² auf unter 10 mg/m² über den Einsatz einer MICOR-*KIR-KASSETTE als Nachtrockner nach der Brückentrocknung einer Zentralzylinder Flexodruckmaschine. Gleich gute Betriebsergebnisse lassen sich bei der Nachbehandlung einer bereits bedruckten und konvektionierten Automatenfolie über den Einsatz einer MICOR-*KIR-KASSETTE als Nachtrockner erzielen.
*MICOR GmbH, D-65510 Idstein |
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*MICOR GmbH, D- 65510 Idstein Angewandte Beispiele aus dem Tiefdruck: In-line Antirutschlackauftrag auf gestrichenem Papier an einer W & H Tiefdruckmaschine. Geschwindigkeitssteige- rung um mehr als 100% über die Zusatzinstallation einer MICOR-*KIR-KASSETTE.
Abb.: MICOR-*KIR-KASSETTE zur Optimierung der Trocknungskapazität eines Konvektionsdoppeltrockners an einer W&H Tiefdruckmaschine Restlösemittelreduktion im Druck bei der Fertigung von flexibler Verpackung auf der Basis von OPP-Folie (metallisiert) mit einer MICOR-*KIR-KASSETTE als Nachtrockner auf einer Tiefdruckmaschine. Die Werte wurden bei nur 30 % der zusätzlich installierten Trocknungsleistung von 18 mg/m² auf unter 5 mg/m² bei ca. 150 m/min Druckgeschwindigkeit gesenkt.
Abb.: MICOR-*KIR-KASSETTE als Nachtrockner zur Restlösungsmittelreduktion im Druck, eingebaut nach der überhöhten Trocknung am letzen Druckwerk einer W&H He-liostar Tiefdruckmaschine Trocknungsoptimierung einer Schiavi- Tiefdruckmaschine über die Integration von MICOR-*KIR-STRAHLUNGS-TEILEN in die bestehenden Konvektionstrockenhauben.
Abb.: MICOR-*KIR-STRAHLUNGSTEIL integriert in eine Konvektionstrockenhaube einer Schiavi- Tiefdruckmaschine |
Produktionsgeschwindigkeitssteigerung von bis zu 100 % bei der Verarbeitung von wasserverdünnbaren Druckfarben sowie Dispersionsüberlack auf gestrichenem Papier. Geschwindigkeitssteigerung von mehr als 50 % bei der Verarbeitung von 2-K Lösungsmittelfarben, Releaselack oder Kaltsiegelkleber auf Folien bei gleichzeitiger Restlösemittelreduktion im Druck. Restlösemittelreduktion im Druck bei der Herstellung einer Zigarettenverpackung, über die Integration eines MICOR-*KIR-STRAHLUNGSTEILES in den Konvektionstrockner am Druckwerk einer BOBST Lemanic Tiefdruckmaschine. So konnte bei 150 m/ min Produktionsgeschwindigkeit die Restlösemittelmenge im Druck um ca. 25% gegenüber der Standardproduktion gesenkt werden. Angewandtes Beispiel aus dem Bereich Converting: Restlösemittelreduktion im Materialverbund um bis zu 50 % bei der Herstellung von Triplex Folien an einer Kaschiermaschine bei gleichzeitiger Produktionsgeschwindigkeitssteigerung um ca. 30%.
Abb.: MICOR-*KIR-STRAHLUNGSTEIL zur Trocknungsoptimierung einer LH-Kaschiermaschine (Varicoater), eingebaut in einen konventionellen Warmlufttrockner. Zusammenfassung: Die Optimierung bestehender Trocknungskanäle, von Konvektionstrockenhauben, Zwischentrocknern, etc. mit MICOR-*KIR-TROCKNUNGSTECHNOLOGIE, stellt oftmals eine wirtschaftliche Alternative dar. Durch konkrete Betriebsversuche vor Ort unter Produktionsbedingungen, können alle Daten zur wirtschaftlichen Vorbetrachtung, als auch zur Prozesssicherheit im Vorfeld der Optimierung einer Trocknungsanlage aufgezeigt werden. MICOR-*KIR-TROCKNUNGSSYSTEME sind BG-/GS geprüft. Integrierte MICOR-*KIR-STRAHLUNGSTEILE sind baumustergeprüft und entsprechen den Sicherheitsanforderungen der Richtlinie 94/9/EG (ATEX) zum Einsatz in explosionsfähiger Atmosphäre. Es sind Trockneraussführungen bis zur Verarbeitung von T3 Lösemitteln realisierbar. Zwecks anwendungstechnischer Beratung, als auch zur Durchführung konkreter Betriebsversuche unter realen Produktionsbedingungen zur Optimierung bestehender, als auch zur Ausrüstung in Planung befindlicher Druck- und Beschichtungsmaschinen stehen wir Ihnen mit mobilen MICOR-*KIR-SIMULATIONSTROCKNUNGS-EINRICH-TUNGEN, auch zum Einsatz im Ex- Bereich von Druck- und Beschichtungsmaschinen, gerne zur Verfügung. Sie können von unserer mehr als 25 jährigen Erfahrung bei der Lösung industrieller Erwärmungs- und Trocknungsaufgaben profitieren.
Lassen Sie uns gemeinsam entsprechende Problemlösungen erarbeiten.
MICOR GmbH Kroefteler Str. 11 D- 65510
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